Neue Schul- und Seminarleitungsmitglieder

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  Leitungsmitglieder jung im Amt
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Schulrecht-Schulverwaltung

 

 

Neue Schul- und Seminarleitungsmitglieder

G, H, SO, RS, GY, GE, BK, AR, AG, FW, Geso, KO

SP/02.1/605/086

Fortbildung für jung im Amt befindliche Leitungsmitglieder

in Schule und Studienseminar

 

Betreuung:

Dipl.-Päd. Ulrich Voß, Tel.: 0251/411 4222

Moderation:

Hans Beisenherz, Käthe-Kollwitz-Schule, Recklinghausen

Dipl.-Volksw. Georg Berding, Hansaschule, Münster

Helmut Börgmann, Abendgymnasium Münster, Münster

Dieter Chilla, Städt.Realschule am Buchenberg, Steinfurt

Bernhard Gemsa, Städt.Gymnasium Stadtlohn, Stadtlohn

Dr. Gerhard Grave, Gymnasium Paulinum, Münster

Ingrid Hesekamp-Gieselmann, Graf-Adolf-Gymnasium, Tecklenburg

Gregor Theodor Homann, Piusschule, Rhede

Anne Jung, Wolfhelmschule, Olfen

Ulrike Platz, Janusz-Korczak-Gesamtschule, Castrop-Rauxel

Walter Ruhwinkel, Städt.Gesamtschule Suderwich, Recklinghausen

Monika Schlattmann, Pötterhoekschule, Münster

Renate Sterzenbach, Barkenbergschule, Dorsten

Frank-Michael Strasen, Fritz-Winter-Gesamtschule, Ahlen

Angelika Westemeyer, Marienschule, Telgte

Adressaten:

Schulleitungs- und Seminarleitungsmitglieder, die sich erst kurze Zeit im Amt befinden bzw. denen eine Leitungsaufgabe neu übertragen wird

Ort:

verschiedene Tagungsstätten im Regierungsbezirk

Zeit:

Kurs 16 und 17: September 2002 - Januar 2004

Kurs 18 und 19: Februar 2003 - Juli 2004

Bearbeitung:

Gabriele Achterkamp, Tel.: 0251/411 4218

 

Ziele/Inhalte

Ziele der Maßnahme:

Die Schulleiterin/der Schulleiter, die Seminarleiterin/der Seminarleiter und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter sollen befähigt werden, den Entwicklungsprozess in Schule und Seminar in den Bereichen Curriculumentwicklung, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung zu initiieren, zu organisieren und zu evaluieren und dabei ggf. die Möglichkeiten externer Unterstützung (Schulfachliche Aufsicht und Fortbildung) zu nutzen. In diesem Zusammenhang ist die Leitungskompetenz, die sich in unterschiedlichen kommunikativen Anforderungen realisiert, in besonderem Maße gefordert. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in diesem Bereich zu einem reflektierten Verständnis der eigenen Möglichkeiten und Aufgaben zu verhelfen und ihr Verhaltensrepertoire zu erweitern, ist ein Ziel der Schulleitungs- und Seminarleitungsfortbildung. Um Konflikte bearbeiten, Projekte realisieren und Teams aufbauen zu können, müssen Schulleitungsmitglieder auch über moderative Fähigkeiten verfügen.

 

Selbstentwicklung der Schule ist rückgebunden an rechtliche Rahmenbedingungen des Staates, die den Gestaltungsspielraum von Leitung, Kollegium, Schülerschaft und Elternschaft sowie externen Instanzen definieren.

 

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Verständnis zu vermitteln, Recht nicht als Beschneidung, sondern als Grundlage von Handlungsmöglichkeiten zu verstehen und zu nutzen, ist ein weiteres Ziel der Schulleitungs- und Seminarleitungsfortbildung. Dabei soll besonders auch das Verhältnis von Pädagogik und Recht thematisiert werden, um der Versuchung entgegenzuwirken, rechtliche Regelungen gegen pädagogische Erfordernisse auszuspielen.

 

Fortbildungsdidaktischer Ansatz

 

Eine Schulleitungs- und Seminarleitungsfortbildung, die sich am Bild der sich verstärkt selbst entwickelnden und der lernenden Schule orientiert, wird ihre Ziele eher erreichen, wenn sie sich nicht auf eine feste  Abfolge curricularer Bausteine gründet.

 

Die Lerntransferforschung speziell bei der Fortbildung für Führungskräfte weist darauf hin, daß erfolgreiche Leitungs- und Führungsarbeit und systematische Schul- und Seminarentwicklung im Sinne von stärkerer Selbstentwicklung und lernender Organisation in einem direkten Zusammenhang mit dem fortbildungsdidaktischen Konzept und der Organisationsstruktur einer Fortbildung stehen. Die Berücksichtigung der Praxis- und Anwendungsbedürfnisse der Leitungspersonen bezüglich ihrer Arbeit in den Schulen und Studienseminaren ist eine entscheidende Voraussetzung für das Gelingen der Fortbildung und für die Bereitschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Umsetzung in der jeweils eigenen Institution.

 

Schul- und Seminarpraxisfälle sind gekennzeichnet durch eine hohe Komplexität organisationsbezogener, pädagogisch fachlicher und interaktioneller Art. Ihre Bearbeitung erfordert in besonderer Weise kommunikative Kompetentz und die ausgeprägte Fähigkeit und Fertigkeit, dialogische Führung bilateral und in Gruppenzusammenhängen zu analysieren, zu diagnostizieren und entscheidungs- und handlungsorientiert umsetzen zu können. Die gesamte Fortbildungsarbeit geschieht unter besonderer Berücksichtigung der Steuerung und Leitung von Gruppenprozessen und situations- und gegenstandsgemessener Kommunikation.

 

Leitungspersonen brauchen Kompetenzen im Bereich Kommunikation - Gesprächsführung und Leitung von Gruppen und Gremien. Diese qualifiziert und nicht nur gesprächs- und organisationstechnisch zu erwerben, sondern sie als Ausdruck dialogischer Führung authentisch zu praktizieren, hat zur Folge und zur Voraussetzung, diese Fähigkeiten über einzelne Trainingselemente hinaus durch das Verständnis der Fortbildungsgruppe als ständige Lerngruppe zu erfahren und anzuwenden. Auf diese Weise geschieht Lernen in hohem Maße auch auf der Ebene der Realität und nicht nur simulativ.

 

Der Rückbezug auf die konkrete eigene Leitungspraxis als wichtige Bedingung erfolreichen Lernens findet seine Grenzen, wo eine größere Anzahl von Fortbildungsteilnehmern dies für sich beansprucht oder wo mit Rücksicht auf das zu bearbeitende Gesamtcurriculum der Fortbildung nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fälle bearbeiten können.

 

Als Ausgleich und zur Schaffung von selbst zu organisierenden und durchzuführenden Stützmaßnahmen auch über die Fortbildungsdauer hinaus werden die aktuellen berufsrollenbezogenen Aufgaben und Fragen durch ergänzende kollegiale Fallbesprechungen unterstützt. Diese geben Raum für einen institutionalisierten Erfahrungsaustausch. Zu Beginn angeleitet durch externe Supervisoren, wird das Hineinwachsen in die neue Berufsrolle unterstützend begleitet. Inhaltlich bietet die Fallbesprechung die Möglichkeit, aktuelle Berufsprobleme, von der Bewältigung von Konflikten im Leitungszusammenhang bis zur Klassenbildung und Bearbeitung von Statistiken gezielt aufzugreifen.

 

Inhalte der Maßnahme

 

Am Ende der Fortbildung sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundlegende Kompetenzen in den Handlungsfeldern „Schul- und Seminarentwicklung“, „Personalentwicklung“, „Organisation und Verwaltung“ sowie „Kooperation mit Schulaufsicht und Schulträgern sowie außerschulischen Partnern

der Schule / des Seminars“ entwickelt haben, die sie in die Lage versetzen, ihren Führungs- und Managementaufgaben gerecht zu werden.

 

Die Maßnahme umfaßt die folgenden Inhaltsbereiche

 

Bild von Schule / Seminar und Bild von Schul- / Seminarleitung

·        Die Rolle der Schulleiterin / des Schulleiters, der Seminarleiterin / des Seminarleiters als Führungskraft

·        Selbstverständnis einer Führungskraft

 

Schul- bzw. Seminarentwicklung durch Organisationsentwicklung

·        Ansatz der Organisationsentwicklung

·        Planung, Durchführung und Evaluation von Schul- bzw. Seminarentwicklungsprozessen

·        Projektmanagement (Arbeit von Projekt- und Steuergruppen)

 

Entwicklung eines Schul- bzw. Seminarprogramms

·        Curriculumentwicklung

·        Entwicklung eines pädagogischen Konzepts

·        Gestaltung von Schule als Lebensraum

·        Zusammenarbeit mit Eltern, Schülerinnen und Schülern

·        Einbeziehung des schulischen Umfeldes

·        Fortbildungsplanung

 

Qualitätssicherung durch Qualitätsmanagement

·        Erstellen eines Qualitätsmanagementkonzeptes

·        Qualitätssicherung durch Selbstevaluation und externe Evaluation (Rechenschaftslegung)

 

Personalführung

·        Personalplanung (Bedarf, Personalwerbung, Personalauswahl, Veränderung)

·        Personaleinsatz

·        Personalförderung durch Fortbildung / Unterstützung

·        dienstliche Beurteilung / Leistungsbericht

·        Konfliktmanagement

 

Gesprächsführung

·        Gesprächstypen: Beratungsgespräch, Kontraktgespräch, Kritikgespräch, Schlichtungsgespräch

·        Konferenzführung; Leitung von Gruppen

·        Mitarbeiter-Vorgesetztengespräch

 

Schule und Seminar als Betrieb

·        Organisation von Schule und Seminar

·        Betriebswirtschaftliches Management von Schule und Seminar

·        Budgetierung

·        Zusammenarbeit von Schule und Schulträger

 

Rechtskenntnisse als Basis von Leitungshandeln

·        Auseinandersetzung mit schul-/seminar und verwaltungsrechtlichen Fragen unter Beachtung von rechtlichen und pädagogischen Aspekten

·        Datenschutz

 

Frauenförderung

·        das Thema „Gleichstellung von Mann und Frau“ ist integraler Bestandteil aller in der Fortbildungsmaßnahme zu bearbeitenden Inhaltsbereiche (insbesondere im Bereich Personalentwicklung und Führungsstil)

 

Fürsorge- und Förderungspflicht

·        das Thema „Gleichstellung von Mann und Frau“ ist integraler Bestandteil aller in der Fortbildungsmaßnahme zu bearbeitenden Inhaltsbereiche (insbesondere im Bereich Personalentwicklung und Führungsstil)

 

Fürsorge- und Fürsorgepflicht

·        Schwerbehinderte

·        Arbeits- und Gesundheitsschutz

 

Organisation:

Die Maßnahme umfasst ca.26 Fortbildungstage in einem Zeitraum von 18 Monaten. Eine Erweiterung auf 28 Fortbildungstage ist möglich. Es gibt einen festen Fortbildungstag, an dem alle 1tägigen Veranstaltungen durchführt werden. Mehrere Veranstaltungen werden 1 1/2tägig oder zweitägig durchgeführt. Dabei ist jeweils der feste Fortbildungstag einbezogen. 1 1/2tägige Veranstaltungen beginnen am Vortag des festen Fortbildungstages mittags. Darüber hinaus kann auf Wunsch der Gruppe eine 3tägige Blockveranstaltung stattfinden, wenn die Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Tage nicht überschritten wird.

 

Fester Fortbildungstag für die in den Schuljahren 2001/2002 und 2002/2003 beginnenden Kurse ist der Mittwoch. Dieser Tag ist von Unterrichts- und sonstigen Verpflichtungen freizuhalten!

 

Bei mehrtägigen Veranstaltungen werden Unterkunft und Verpflegung durch die Bezirksregierung bereitgestellt.Bei eintägigen Tagungen tragen die Teilnehmer die Verpflegungskosten (Mittagessen) selbst. Fahrtkosten werden erstattet.

Die kollegialen Fallberatungen finden in der Anfangsphase mit externen Praxisbegleitern statt.

 

Die Teilnahme an der kollegialen Fallberatung ist verbindlich.

 

In den Fortbildungsgruppen mit in der Regel jeweils 20-25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommen Leitungsmitglieder der verschiedenen Schulformen und der Seminare zusammen.

Um die spezifischen schulform- bzw. seminarbezogenen Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemessen berücksichtigen zu können, ist phasenweise die Aufteilung der Fortbildungsgruppen in schulform- und seminarbezogenen Arbeitsgruppen vorgesehen. Die Fortbildungsveranstaltungen werden durch ein aus zwei Personen bestehendes Moderatorenteam geleitet. Das Moderatorenteam wird in der Wahrnehmung seiner Aufgaben durch Referentinnen und Referenten aus Schulaufsicht, Hochschulen, Rechtsprechung, Wirtschaft sowie Seminar- und Schulleitung unterstützt.

 

Moderatorinnen und Moderatoren sind in der Regel erfahrene Schul- oder Seminarleitungsmitglieder, die über entsprechende fortbildungsdidaktische Kompetenzen verfügen.

 Die Teilnahme an der Fortbildungsmaßnahme ist eine dienstliche Tätigkeit. Die Teilnahme wird für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Grund- und Hauptschulen, Realschulen und Sonderschulen mit drei Stunden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gesamtschulen, Gymnasien, berufsbildenden Schulen und Kollegschulen mit zwei Stunden auf die wöchentliche Pflichtstundenzahl angerechnet.

Die Moderatorinnen und Moderatoren und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten didaktisch aufbereitendes Material zu den genannten Inhaltsbereichen sowie den zentralen Elementen entwicklungsorientierter Arbeits- und Gestaltungsprozesse. Informationen und Materialien für Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind auch über den Bildungsserver NRW zum Selbststudium abrufbar.

 

A n m e l d u n g:

Bitte melden Sie sich bis zum 15. März 2002 mit dem GMF-Formular auf dem Dienstweg an. Falls ausreichend Plätze zur Verfügung stehen, nehmen Sie ab September 2002 oder ab Februar 2003 an der Maßnahme teil.

 Bitte geben Sie an, seit wann Sie in der Leitungsfunktion, die Sie zum Zeitpunkt der Anmeldung ausüben, tätig sind.

 

 


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Neue Schul- und Seminarleitungsmitglieder

G

RM/02.1/609/229

Fortbildung von Schulleitern und Schulleiterinnen an Grundschulen

 

Betreuung:

Hans Schwartze, Tel.: 0251/411 4203

Leitung:

LRSD Werner Berndt

RSD Volker Hellmund

LRSD Erich Husse

Adressaten:

Schulleiterinnen und Schulleiter

Ort:

Hotel Westermann, Clarholzer Straße, 59302 Oelde-Lette

Zeit:

Di, 05.03.2002 - Mi, 06.03.2002

Bearbeitung:

Hans Schwartze, Tel.: 0251/411 4203

 

Ziele/Inhalte

·        Thema: Implementationsstrategien zur Einführung der Richtlinien und Lehrpläne

 

 


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